Lanzarote: Reiseführer mit Sehenswürdigkeiten und Urlaubstipps

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Lanzarote verbindet Vulkanlandschaften, Sandstrände und eine Architektur, die vielerorts bewusst mit der Umgebung arbeitet. Dunkle Lavafelder, weiße Häuser und die Weingärten von La Geria prägen die Insel. Dazu kommen Badeorte mit guter touristischer Infrastruktur und Ausflugsziele, die sich während einer Urlaubswoche gut miteinander kombinieren lassen.

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Die Insel eignet sich für einen Strandurlaub ebenso wie für eine Reise mit täglichen Ausflügen. Besonders interessant ist Lanzarote, wenn du dich für Landschaft, Fotografie und die Verbindung von Kunst und Natur interessierst. Der Künstler César Manrique hat das Erscheinungsbild und mehrere bekannte Sehenswürdigkeiten wesentlich mitgeprägt.

Dieser Lanzarote-Reiseführer hilft dir bei der Auswahl des Urlaubsortes und der Planung deiner Reise. Zu einzelnen Attraktionen findest du weiterführende Artikel mit ausführlicheren Informationen zu Tickets, Anfahrt und Besuchsdauer.

Lanzarote auf einen Blick

  • Besonders geeignet für: Strandurlaub, Vulkanlandschaften, Architektur, Fotografie und Familienreisen.
  • Wichtige Sehenswürdigkeiten: Timanfaya, Jameos del Agua, Cueva de los Verdes, Jardín de Cactus und Mirador del Río.
  • Bekannte Urlaubsorte: Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise.
  • Interessante Regionen: La Geria für Weinbau, der Norden für Ausflüge und Famara für Strandlandschaft und Surfen.
  • Unsere Empfehlung zur Reisedauer: sieben bis zehn Tage für eine Mischung aus Ausflügen und Erholung.
  • Mietwagen: hilfreich für individuelle Inselerkundungen, bei einem Badeurlaub mit einzelnen organisierten Ausflügen nicht zwingend erforderlich.
  • Wichtig bei der Planung: Für einige Sehenswürdigkeiten werden Tickets mit festem Besuchstermin benötigt.

Vulkanisch geprägte Landschaft auf der Kanareninsel Lanzarote

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Wo auf Lanzarote Urlaub machen?

Für einen ersten Aufenthalt sind Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise naheliegende Ausgangspunkte. Alle drei bieten Strände, Restaurants und touristische Unterkünfte. Trotzdem unterscheiden sie sich in Lage und Atmosphäre. Wer Ruhe sucht, findet außerdem Ferienhäuser und kleinere Unterkünfte im Inselinneren.

Puerto del Carmen: Strände, Restaurants und kurze Wege

Puerto del Carmen eignet sich für Reisende, die vieles zu Fuß erreichen möchten. Entlang der Küste liegen Strände, Restaurants, Geschäfte und Unterkünfte. Der ältere Hafenbereich bietet eine andere Atmosphäre als die längeren Strandabschnitte weiter östlich.

Für einen Urlaub ohne durchgehend gebuchten Mietwagen ist der Ort eine praktische Wahl. Wähle die Unterkunft trotzdem nach dem genauen Standort: Zwischen einem Apartment nahe dem Hafen und einem Hotel bei Los Pocillos liegen unterschiedliche Wege und Umgebungen. Bei Unterkünften abseits der Küstenstraße können außerdem Steigungen eine Rolle spielen.

Puerto del Carmen ist auch ein geeigneter Ausgangspunkt für den Rancho Texas Lanzarote Park.

Puerto del Carmen Strand

Playa Blanca: Badeurlaub im Süden

Playa Blanca liegt im Süden der Insel und passt gut zu einem Urlaub mit Strandstunden, Spaziergängen und Ausflügen in die südlichen Vulkanlandschaften. Die Nähe zu den Papagayo-Stränden ist ein weiterer Grund, diese Region zu wählen.

Der Urlaubsort erstreckt sich über eine größere Fläche. Prüfe deshalb, wie weit dein Hotel vom gewünschten Strand und von Restaurants entfernt liegt. „Playa Blanca“ in der Hoteladresse bedeutet nicht automatisch, dass das Ortszentrum in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist.

Wenn du häufig in den Norden fahren möchtest, solltest du die zusätzlichen Fahrstrecken berücksichtigen. Für einen überwiegenden Badeurlaub mit einigen Ausflugstagen ist die Lage dagegen gut nutzbar.

Costa Teguise: Strandurlaub und Ausflüge in den Norden

Costa Teguise liegt an der Ostküste. Der Ort bietet unterschiedliche Strandabschnitte und eine Auswahl an Ferienanlagen, Apartments und Hotels. Für Touren zum Kakteengarten, zu den Höhlen und zu weiteren Zielen im Norden ist die Lage praktisch.

Bei der Unterkunftswahl lohnt sich ein Blick auf die Nähe zum gewünschten Strand. Auch hier unterscheiden sich eine zentrale Lage mit kurzen Wegen und eine ruhigere Anlage am Ortsrand. Wind kann zum Urlaubserlebnis gehören; ein geschützter Poolbereich ist deshalb für manche Reisende ein wichtiges Auswahlkriterium.

Arrecife und das Inselinnere

Arrecife ist eine Alternative, wenn du lieber in einer Stadt als in einem klassischen Ferienort wohnst. Rund um den Charco de San Ginés kannst du einen Spaziergang mit einer Restaurantpause verbinden. Für tägliche Ausflüge solltest du bei einer zentralen Unterkunft die Parkmöglichkeiten prüfen.

Eine ländliche Unterkunft bei Teguise, Haría oder in anderen Orten im Inselinneren passt zu Reisenden, die abends eine ruhigere Umgebung bevorzugen. Dafür bist du häufiger auf ein Fahrzeug angewiesen. Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants befinden sich nicht zwangsläufig in Laufweite.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote

Für einen ersten Besuch lohnt sich eine Mischung aus Vulkanlandschaft, einem oder zwei gestalteten Kulturzentren und Zeit an der Küste. Du musst nicht sämtliche Sehenswürdigkeiten an wenigen Tagen besuchen. Viele Eindrücke wirken stärker, wenn zwischen den Besichtigungen Zeit für eine Pause bleibt.

Eine ausführlichere Auswahl findest du in unserem Artikel über die Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote.

Timanfaya und die Montañas del Fuego

Der Timanfaya-Nationalpark gehört zu den wichtigsten Ausflugszielen der Insel. Die Feuerberge zeigen eine Landschaft aus Kratern, Lavafeldern und unterschiedlichen Gesteinsfarben. Sie macht deutlich, wie stark Vulkanausbrüche Lanzarote verändert haben.

Der reguläre Besuch der Montañas del Fuego umfasst die Fahrt auf der Ruta de los Volcanes mit einem Besucherbus. Du fährst diese Strecke also nicht selbst mit dem Mietwagen ab. Die Vorführungen zur Erdwärme ergänzen den Eindruck der Landschaft.

Für die Montañas del Fuego werden derzeit Online-Tickets mit festem Datum und Zeitfenster angeboten beziehungsweise verlangt. Plane deshalb zuerst deinen Besuchstermin und anschließend die übrigen Stopps des Tages. Eine geführte Inselrundfahrt kann eine Alternative sein, wenn du dich nicht selbst um die Anfahrt kümmern möchtest.

Weitere Informationen findest du im Artikel Timanfaya-Nationalpark: Besuch, Tickets und Tipps.

Jameos del Agua

Jameos del Agua verbindet einen vulkanischen Hohlraum mit gestalteten Aufenthaltsbereichen. Hier steht nicht allein die geologische Entstehung im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, wie Architektur eine natürliche Umgebung aufnehmen kann.

Plane Zeit ein, um die unterschiedlichen Bereiche in Ruhe anzusehen. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität ist wichtig, dass Treppen und die natürliche Geländeform den Besuch erschweren können. Prüfe die Zugänglichkeit deshalb vor der Buchung anhand deiner konkreten Anforderungen.

Cueva de los Verdes

Die Cueva de los Verdes ermöglicht einen geführten Rundgang durch einen Abschnitt eines vulkanischen Tunnels. Der Besuch ist eine gute Ergänzung zu den offenen Lavafeldern im Süden: Du erlebst hier die unterirdische Seite der Vulkanlandschaft.

Der Rundgang dauert ungefähr 50 Minuten. Rechne mit Treppen, unebenem Boden und stellenweise niedrigen Passagen. Für die Höhle ist ein im Voraus gebuchtes Zeitfenster erforderlich. Wer größere Schwierigkeiten beim Gehen hat oder sich in engen Räumen unwohl fühlt, sollte die Bedingungen vorher genau prüfen.

Jardín de Cactus

Der Kakteengarten bei Guatiza ist ein überschaubares Ausflugsziel, das sich gut mit weiteren Stopps im Norden verbinden lässt. In einem ehemaligen Abbaugelände wachsen Kakteen verschiedener Formen und Größen auf terrassenartig angelegten Ebenen.

Besonders interessant sind die Kontraste zwischen Pflanzen, dunklem Untergrund und den gestalteten Mauern. Für einen Besuch brauchst du keine botanischen Vorkenntnisse. Wer fotografiert, sollte sich Zeit für Details nehmen und nicht nur das bekannte Gesamtbild des Gartens suchen.

Mirador del Río

Der Mirador del Río ist vor allem wegen des Blicks auf La Graciosa und die Meerenge zwischen den Inseln bekannt. Gleichzeitig gehört die in die Landschaft eingefügte Architektur zum Besuchserlebnis.

Wähle möglichst einen Tag mit guter Sicht. Bei tiefen Wolken kann sich die Aussicht stark verändern. Der Ausflug lässt sich mit Haría oder anderen Zielen im Norden verbinden, ohne dass du anschließend noch die gesamte Insel durchqueren musst.

La Geria: Weinbau in der Vulkanlandschaft

Die Weinlandschaft von La Geria zählt zu den charakteristischen Bildern Lanzarotes. Reben wachsen in Vertiefungen im dunklen vulkanischen Untergrund, häufig von niedrigen Steinmauern geschützt. Schon die Fahrt durch die Region vermittelt einen Eindruck dieser besonderen Bewirtschaftung.

Eine Bodega-Besichtigung mit Erläuterungen ist sinnvoll, wenn du mehr über Anbau und Weinherstellung erfahren möchtest. Bei einer Verkostung solltest du die Rückfahrt vorher organisieren. Eine geführte Tour mit Transport ist dafür oft praktischer als ein selbst gefahrenes Ausflugsprogramm.

El Golfo und die Westküste

Rund um El Golfo zeigt Lanzarote eine markante Küstenlandschaft. Der grün gefärbte Charco de los Clicos ist ein bekanntes Fotomotiv. Er ist ein Besichtigungsziel und kein Badesee. Bleibe auf den vorgesehenen Wegen und betrachte die Landschaft von den zugänglichen Aussichtspunkten.

Ein Stopp in der Region lässt sich mit einer Mittagspause und einem Ausflug in den Südwesten verbinden. Plane an dieser Küste eher Landschaftsbeobachtung als spontanes Schwimmen ein.

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Vergleiche Inselrundfahrten, Vulkanbesichtigungen und weitere Aktivitäten. Achte darauf, welche Eintrittskarten enthalten sind und ob du an deiner Unterkunft oder an einem zentralen Treffpunkt abgeholt wirst.

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César Manrique und Lanzarote

César Manrique ist eng mit der touristischen und kulturellen Entwicklung Lanzarotes verbunden. An mehreren Orten kannst du nachvollziehen, wie er natürliche Formen, Materialien und Architektur miteinander verknüpfte. Dabei lohnt es sich, nicht jedes auffällige Gebäude pauschal ihm zuzuschreiben.

Die Fundación César Manrique in Tahíche und das Wohnhausmuseum in Haría sind zwei unterschiedliche Besuchsorte. Tahíche ist besonders interessant für die Verbindung von Wohnarchitektur und vulkanischer Umgebung. In Haría erhältst du einen persönlicheren Eindruck von Manriques Lebens- und Arbeitsumfeld.

Wenn du nur begrenzt Zeit hast, wähle bewusst aus: Ein Hausmuseum und eine weitere von Kunst und Landschaft geprägte Sehenswürdigkeit können bereits einen guten Eindruck vermitteln. Den gesamten Urlaub mit ähnlichen Besichtigungen zu füllen, ist nicht notwendig.

Die schönsten Strandregionen für deinen Urlaub

Lanzarote bietet sowohl Strände direkt an Ferienorten als auch weniger bebaute Küstenabschnitte. Für die Auswahl sind neben dem Aussehen vor allem Wind, Wellengang, Zugang und vorhandene Einrichtungen wichtig.

Papagayo-Strände

Die Papagayo-Strände liegen im Süden nahe Playa Blanca. Die Buchten sind ein beliebtes Ziel für einen Strandtag in landschaftlich reizvoller Umgebung. Erwarte allerdings nicht überall die Infrastruktur eines Stadtstrandes.

Nimm ausreichend Wasser und Sonnenschutz mit. Wenn du mit dem Mietwagen anreist, prüfe die erlaubte Nutzung unbefestigter Zufahrten in deinen Vertragsbedingungen. Ein Fahrzeug mit höherer Bodenfreiheit ersetzt keine entsprechende Erlaubnis des Vermieters.

Papagayo-Strand

Famara

Famara ist bekannt für den langen Strand vor dem markanten Gebirgszug. Die offene Landschaft eignet sich für Spaziergänge und ist eng mit dem Surfsport verbunden. Für einen ruhigen Badetag mit kleinen Kindern ist der Strand nicht automatisch die passende Wahl.

Beachte Flaggen und Hinweise vor Ort. Wer Surfen ausprobieren möchte, sollte einen Kurs wählen, der Erfahrung und Bedingungen berücksichtigt. Vom Strand aus sehen Wellen häufig harmloser aus, als sie im Wasser tatsächlich sind.

Strände in den Ferienorten

Für unkomplizierte Strandstunden sind die Strände in Puerto del Carmen, Playa Blanca und Costa Teguise oft praktisch. Restaurants, Toiletten oder Einkaufsmöglichkeiten liegen je nach Abschnitt näher als an einer abgelegenen Bucht.

Gerade bei einer Reise mit Kindern oder ohne Mietwagen kann diese Bequemlichkeit wichtiger sein als ein besonders bekanntes Fotomotiv. Ein Strand in Hotelnähe ermöglicht außerdem kurze Badepausen zwischen anderen Aktivitäten.

Weiterführende Informationen findest du unter Strandregeln auf den Kanaren, Tiere im Meer und Quallen auf den Kanaren.

Lanzarote mit Kindern: Ausflüge sinnvoll kombinieren

Für Familien funktioniert eine Mischung aus kurzen Besichtigungen, Strand und freien Nachmittagen meist besser als eine tägliche Inselrundfahrt. Höhlen, Busfahrten durch Vulkanlandschaften und ungewöhnliche Pflanzen können interessant sein, brauchen aber nicht alle am selben Tag im Programm zu stehen.

Rancho Texas Lanzarote Park

Der Rancho Texas Lanzarote Park verbindet Tierbereiche und Präsentationen mit dem Wasserbereich Aqua Rancho. Dadurch lässt sich ein Besuch aus unterschiedlichen Aktivitäten zusammenstellen. Wenn du die Pools nutzen möchtest, gehören Badekleidung und Handtücher ins Gepäck.

Prüfe bei der Planung, welche Leistungen im Eintritt enthalten sind und welche zusätzlichen Angebote separat gebucht werden. Reserviere ausreichend Zeit, wenn du sowohl den Tierpark als auch den Wasserbereich besuchen möchtest.

Unsere ausführlichen Artikel helfen dir bei der Vorbereitung:

Ausflug nach La Graciosa

La Graciosa liegt nördlich von Lanzarote und lässt sich über den Hafen Órzola erreichen. Die kleine Nachbarinsel ist eine Ergänzung für Reisende, die einen weiteren Inseltyp kennenlernen möchten. Plane dafür einen eigenen Tag statt eines kurzen Stopps zwischen mehreren Sehenswürdigkeiten.

Überlege vorher, ob du hauptsächlich im Hafenort bleiben, spazieren gehen oder einen weiter entfernten Strand erreichen möchtest. Die Entfernungen auf einer kleinen Insel sind nicht automatisch bequem zu Fuß zu bewältigen. Nimm außerdem Wasser und Sonnenschutz mit.

Prüfe die Rückverbindung und berücksichtige mögliche Änderungen durch die Seebedingungen. Allgemeine Hinweise findest du in unserem Artikel über Fähren in Spanien.

Beste Reisezeit für Lanzarote

Lanzarote ist ein Ganzjahresziel, aber die ideale Reisezeit hängt von deinen Plänen ab. Für einen Wander- und Besichtigungsurlaub sind andere Bedingungen angenehm als für einen Aufenthalt mit möglichst vielen Stunden im Wasser.

  • Winter: interessant für mildere Tage als in Mitteleuropa; Wind und kühlere Abende gehören trotzdem zur Reiseplanung.
  • Frühjahr: gut für Ausflüge, Spaziergänge und eine Mischung aus Aktivität und Erholung.
  • Sommer: geeignet für Strandurlaub; auf offenen Lavaflächen können Besichtigungen und Wanderungen heiß werden.
  • Herbst: eine interessante Zeit für die Kombination aus Baden und Inselerkundung.

Auch eine trockene Insel hat wechselhaftes Wetter. Vermeide deshalb die Erwartung, dass jeder Wintertag warm genug für einen langen Strandaufenthalt ist. Für den Poolurlaub kann ein ausdrücklich beheizter Pool ein sinnvolles Buchungskriterium sein.

Weitere Orientierung bietet unser Artikel zur besten Reisezeit auf den Kanaren.

Mietwagen, Bus oder organisierte Tour?

Für individuelle Besichtigungstage ist ein Mietwagen auf Lanzarote praktisch. Du kannst mehrere Ziele verbinden, längere Pausen einlegen und kleinere Orte besuchen. Für einen Aufenthalt im Ferienort mit zwei oder drei Ausflügen musst du dagegen nicht unbedingt für die gesamte Reise ein Fahrzeug buchen.

Wann sich ein Mietwagen lohnt

Ein Auto ist besonders hilfreich, wenn du im Inselinneren wohnst, früh zu Sehenswürdigkeiten fahren möchtest oder verschiedene Regionen unabhängig erkunden willst. Vergleiche neben dem Preis auch Selbstbeteiligung, Kaution, Tankregelung und den Umgang mit Schäden.

Prüfe außerdem, welche Straßen du laut Vertrag nutzen darfst. Lass im geparkten Fahrzeug keine Wertgegenstände sichtbar liegen. Unsere Artikel über Mietwagen in Spanien und Bargeld und Wertgegenstände auf den Kanaren gehen auf diese Themen ein.

Lanzarote ohne Auto

Ohne Auto ist die genaue Unterkunftslage besonders wichtig. Kurze Wege zum Strand, zu Restaurants und zu Haltestellen erleichtern den Aufenthalt. Prüfe Busverbindungen anhand deiner konkreten Ziele; nicht jede Sehenswürdigkeit lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem in einen Tagesausflug einbauen.

Für weiter entfernte Ziele kann eine organisierte Tour die einfachere Lösung sein. Vergleiche dabei die Aufenthaltsdauer an den einzelnen Stationen. Ein sehr umfangreiches Programm kann bedeuten, dass für jeden Ort nur wenig Zeit bleibt.

Hotels und Ferienwohnungen auf Lanzarote

Die passende Unterkunft hängt stärker von deinen Tagesplänen als von einer pauschalen Empfehlung für „den besten Ort“ ab. Für einen Badeurlaub zählen Strandnähe und Pool. Für viele Ausflüge sind Lage und Parkmöglichkeiten wichtig. Wer abends gern essen geht, sollte Restaurants zu Fuß erreichen können.

Bei Ferienwohnungen lohnt sich ein Blick auf die Ausstattung der Küche und mögliche Zusatzkosten. Bei Hotels solltest du prüfen, ob sich Angaben wie „Meerblick“ auf das gebuchte Zimmer beziehen und ob der Zugang zum Strand tatsächlich bequem ist.

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Was kostet ein Urlaub auf Lanzarote?

Eine pauschale Aussage, Lanzarote sei günstiger als Teneriffa oder Gran Canaria, ist wenig hilfreich. Reisezeit, Flugverbindung, Unterkunft und Buchungszeitpunkt beeinflussen den Gesamtpreis erheblich. Hinzu kommen die Kosten für Sehenswürdigkeiten und Ausflüge.

Gerade bei einer Besichtigungsreise solltest du ein eigenes Budget für Eintrittskarten vorsehen. Mehrere kostenpflichtige Attraktionen können zusammen einen spürbaren Betrag ergeben. Wähle deshalb zuerst die Orte aus, die dich tatsächlich interessieren, und vergleiche anschließend Einzeltickets und passende Touren.

Für eine realistische Kalkulation gehören folgende Posten auf deine Liste:

  • Flüge einschließlich benötigtem Gepäck.
  • Unterkunft mit allen verpflichtenden Zusatzkosten.
  • Transfer, Mietwagen oder Bus- und Taxifahrten.
  • Verpflegung und Restaurantbesuche.
  • Eintrittskarten und organisierte Aktivitäten.

Weitere Hinweise findest du unter Preise auf den Kanaren, Geld abheben und Trinkgeld auf den Kanaren.

Lanzarote in einer Woche: ein möglicher Reiseplan

Der folgende Vorschlag verbindet die wichtigsten Regionen mit freien Stunden. Verschiebe einzelne Tage nach Wetter und Ticketverfügbarkeit. Wenn du mit Kindern reist oder viel baden möchtest, streiche lieber einen Ausflug, statt alles enger zu takten.

  1. Tag 1: Anreise, Unterkunft beziehen und den Urlaubsort kennenlernen.
  2. Tag 2: Timanfaya und je nach Zeit ein weiterer Stopp im Südwesten.
  3. Tag 3: Strandtag in der Nähe der Unterkunft oder an den Papagayo-Stränden.
  4. Tag 4: Norden mit Cueva de los Verdes oder Jameos del Agua und einem ergänzenden Aussichtspunkt.
  5. Tag 5: La Geria und ein Ort im Inselinneren; alternativ ein Manrique-Museum.
  6. Tag 6: La Graciosa oder Rancho Texas, abhängig von deinen Interessen.
  7. Tag 7: Freier Tag für Strand, Arrecife oder ein bisher ausgelassenes Ziel.

Mit zehn Tagen kannst du die nördlichen Sehenswürdigkeiten aufteilen und zusätzlich Famara, den Kakteengarten oder eine Bodega ausführlicher besuchen. Für eine erste Reise ist es meist angenehmer, Lanzarote von einem Standort aus zu erkunden, statt mehrfach die Unterkunft zu wechseln.

Häufige Fragen zu Lanzarote

Für wen eignet sich Lanzarote besonders?

Für Reisende, die Strandurlaub mit Landschaft und Besichtigungen verbinden möchten. Die Insel ist auch interessant für Fotografen und Menschen, die sich für Architektur und Vulkanismus begeistern.

Wie viele Tage sollte man auf Lanzarote bleiben?

Sieben bis zehn Tage ermöglichen einen guten ersten Überblick mit Erholungspausen. Bei einer kürzeren Reise solltest du dich auf wenige Regionen und Sehenswürdigkeiten konzentrieren.

Ist Lanzarote eine ruhige Insel?

Es gibt ruhige Orte und ländliche Unterkünfte, aber auch stark touristisch geprägte Ferienorte und gut besuchte Attraktionen. Entscheidend ist, wo du übernachtest und welche Tageszeiten du für Besichtigungen wählst.

Braucht man auf Lanzarote einen Mietwagen?

Für viele individuelle Ausflüge ist er hilfreich. Bei einem zentral gelegenen Hotel und einzelnen organisierten Touren ist ein Urlaub auch ohne Mietwagen gut planbar.

Ist Lanzarote besser als Fuerteventura?

Das hängt von deinen Interessen ab. Fuerteventura ist besonders für ausgedehnte Sandstrände interessant. Lanzarote bietet auf vergleichsweise überschaubarem Raum viele unterschiedliche Besichtigungsziele.

Welche Kanareninsel passt zu Wanderurlaubern?

Auch auf Lanzarote gibt es Wanderungen. Wenn du vor allem Wälder und ausgeprägte Berglandschaften suchst, lohnt ein Vergleich mit La Palma, La Gomera und Teneriffa.

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