Der Park Güell in Barcelona gehört zu den bekanntesten Werken von Antoni Gaudí. Die Anlage verbindet bunte Keramikmosaike, ungewöhnliche Gebäude und steinerne Spazierwege mit Ausblicken über die Stadt. Besonders bekannt sind der Drachenbrunnen, die Säulenhalle und die große Terrasse mit ihrer geschwungenen Mosaikbank.
Für einen ersten Besuch solltest du zwei bis drei Stunden einplanen. Wichtig ist die Vorbereitung: Der touristische Zugang ist begrenzt und erfolgt mit einem Ticket für eine bestimmte Einlasszeit. Auch die Anfahrt verdient etwas Aufmerksamkeit, denn der Park liegt am Hang und keine Metrostation befindet sich unmittelbar am Eingang.
Hier findest du die wichtigsten Informationen zu Eintritt, Öffnungszeiten, Sehenswürdigkeiten und Anreise. Über die verlinkten Unterseiten kannst du einzelne Themen vertiefen und deinen Besuch an deine Interessen anpassen.
- Architekt: Antoni Gaudí, mit Beiträgen weiterer Gestalter wie Josep Maria Jujol.
- Entstehung: ab 1900 als private Wohnsiedlung geplant; seit 1926 öffentlicher Park.
- Höhepunkte: Drachenbrunnen, Säulenhalle, Wellenbank, Eingangspavillons und Viadukte.
- Regulärer Eintritt: 18 Euro laut offizieller Preisliste, Stand Oktober 2026.
- Besuchsdauer: etwa zwei bis drei Stunden zuzüglich Anfahrt.
- Tickets: vorab online mit passendem Zeitfenster buchen.
- Anfahrt: beispielsweise Metro L3 bis Lesseps und anschließend ungefähr 20 Minuten zu Fuß.
- Wichtig: Die ältere Aufteilung in eine kleine kostenpflichtige Zone und einen großen frei zugänglichen Bereich gilt für die touristische Planung nicht mehr.

Was ist das Besondere am Park Güell?
Der Park Güell ist eine Verbindung aus Gartenanlage und Architektur. Seine Bauwerke stehen nicht einfach unabhängig voneinander im Gelände: Treppen, Stützmauern, Wege und Plätze reagieren auf den Hang und bilden zusammen ein größeres Projekt.
Das erkennst du besonders gut an den Viadukten. Oben verlaufen Wege, darunter tragen Säulen und Mauern die Konstruktion. An anderen Stellen übernehmen Bauteile mehrere Funktionen zugleich. Die große Terrasse dient als Aufenthaltsfläche, während die darunterliegende Säulenhalle einen Teil des Platzes trägt.
Charakteristisch ist außerdem das Trencadís: ein Mosaik aus unregelmäßigen Keramikbruchstücken. Du siehst es am Drachenbrunnen, an der Wellenbank und an den Dächern der Eingangspavillons. Daneben gibt es bewusst grob wirkende Steinoberflächen, die sich farblich stärker an die Landschaft anpassen.
Für Besucher bedeutet das einen abwechslungsreichen Rundgang. Du kannst dich auf die berühmten Bauwerke konzentrieren oder zusätzlich Gartenwege und Aussichtspunkte einplanen. Der Park eignet sich besonders für Reisende, die Architektur und einen Spaziergang im Freien verbinden möchten.
Park Güell Tickets und Eintrittspreise
Für den regulären touristischen Besuch brauchst du ein Ticket mit Datum und Einlasszeit. Kaufe es möglichst vor der Anfahrt. Besonders bei einem kurzen Barcelona-Aufenthalt ist es ungünstig, erst am Eingang festzustellen, dass passende Termine nicht mehr verfügbar sind.
Offizielle Eintrittspreise 2026
| Besuchergruppe | Offizieller Eintrittspreis |
|---|---|
| Reguläres Ticket | 18 Euro |
| Kinder von 0 bis 6 Jahren | Kostenlos, Ticket erforderlich |
| Kinder von 7 bis 12 Jahren | 13,50 Euro |
| Seniorentarif laut offizieller Kategorie „Over 65“ | 13,50 Euro |
| Menschen mit Behinderung mit entsprechendem Nachweis | Kostenlos |
| Begleitperson eines Menschen mit Behinderung nach den geltenden Bedingungen | 13,50 Euro |
Stand: Oktober 2026. Die Tabelle nennt die offiziellen Grundtarife. Für Ermäßigungen sind die jeweiligen Voraussetzungen und Nachweise zu beachten. Anbieterpreise und Zusatzleistungen können abweichen.
Welches Ticket passt zu deinem Besuch?
Ein einfacher Eintritt reicht aus, wenn du den Park selbstständig erkunden möchtest. Das ist praktisch, wenn du häufig fotografierst, mit Kindern unterwegs bist oder deine Pausen flexibel einteilen willst.
Eine Führung bietet sich an, wenn dich Entstehung, Konstruktion und architektonische Details interessieren. Prüfe vor der Buchung die Sprache, Dauer, Gruppengröße und den Treffpunkt. Achte auch darauf, ob der Eintritt bereits enthalten ist.
Bei Kombiangeboten mit anderen Sehenswürdigkeiten solltest du den Gesamtpreis mit den Einzelleistungen vergleichen. Entscheidend ist außerdem, ob die Termine zusammenpassen. Ein günstigeres Paket bringt wenig, wenn zwischen zwei Besichtigungen kaum Zeit für den Transfer bleibt.

Was bedeutet das Zeitfenster?
Die gebuchte Uhrzeit bestimmt deinen Einlass. Nach den offiziellen Bedingungen gibt es eine Toleranz von 30 Minuten nach dem aufgedruckten Zeitpunkt. Plane trotzdem so, dass du pünktlich am richtigen Zugang bist.
Das Zeitfenster ist keine halbstündige Besuchsdauer. Nach dem Einlass kannst du den Park innerhalb der geltenden Besuchszeiten erkunden. Wenn du das Gelände verlässt, ist mit demselben Ticket kein erneuter Eintritt möglich..
Tickets für den Park Güell vorab buchen
Wähle zuerst deinen Besuchstag und eine realistisch erreichbare Einlasszeit. Über Buchungsplattformen kannst du Eintrittsangebote und Führungen vergleichen. Die dortigen Preise können vom offiziellen Grundpreis abweichen, beispielsweise durch zusätzliche Leistungen.
Tickets und Führungen bei GetYourGuide ansehen
Alternativ: Park-Güell-Angebot bei Tiqets prüfen
Kann man den Park Güell kostenlos besuchen?
Für gewöhnliche touristische Besuche ist grundsätzlich ein Ticket erforderlich. Die häufig noch zu lesende Aussage, dass etwa 70 Prozent des Parks jederzeit kostenlos zugänglich seien, ist veraltet. Der reguläre Zugang umfasst auch Grünflächen und Panoramabereiche.
Kostenlose Besuchsmöglichkeiten bestehen für bestimmte berechtigte Gruppen. Dazu gehören beispielsweise entsprechend registrierte Anwohner sowie kleine Kinder mit dem erforderlichen Ticket. Ein Hotelaufenthalt in Barcelona macht dich jedoch nicht zu einem Einwohner im Sinne dieser Regelungen.
Auch frühe und späte Zeiten, die für Anwohner vorgesehen sind, sind keine allgemeinen kostenlosen Touristenzeiten. Plane daher nicht damit, vor Beginn des Ticketverkaufs oder nach dem letzten Einlass ohne Eintrittskarte hineinzugehen.
Die Einzelheiten erklären wir im Artikel Park Güell kostenlos besuchen: Möglichkeiten und Einschränkungen
Öffnungszeiten und Einlasszeiten im Park Güell
Der Park ist ganzjährig geöffnet. Die für Touristen angebotenen Einlasszeiten verändern sich im Jahresverlauf. Für deine Buchung ist die Unterscheidung zwischen letztem Einlass und Schließzeit wichtig.
Die folgende Übersicht nennt das erste und letzte touristische Einlassfenster nach dem offiziellen Kalender für 2026:
| Zeitraum 2026 | Erster Einlass | Letztes Einlassfenster |
|---|---|---|
| 1. Januar bis 6. Februar | 09:30 Uhr | 17:30 Uhr |
| 7. Februar bis 28. März | 09:30 Uhr | 18:00 Uhr |
| 29. März bis 30. Juni | 09:30 Uhr | 19:30 Uhr |
| 1. Juli bis 31. August | 09:00 Uhr | 19:30 Uhr |
| 1. September bis 24. Oktober | 09:30 Uhr | 19:30 Uhr |
| 25. Oktober bis 31. Dezember | 09:30 Uhr | 17:30 Uhr |
Prüfe bei der Buchung immer die Angaben für deinen konkreten Reisetag. Wenn du einen längeren Rundgang machen möchtest, wähle einen früheren Termin und nicht erst das letzte verfügbare Zeitfenster. Weitere Informationen findest du unter Öffnungszeiten des Park Güell.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park Güell
Drachenbrunnen und Drachentreppe
Der bunte Drache „El Drac“, häufig auch Salamander genannt, ist das bekannteste Einzelmotiv des Parks. Er befindet sich auf der monumentalen Treppenanlage oberhalb des historischen Eingangs an der Carrer d’Olot.
Beschränke deinen Blick nicht nur auf die Tierfigur. Die Treppe besitzt mehrere Abschnitte mit Brunnen, Mauern und weiteren Verzierungen. Beim Hinaufgehen lohnt es sich, zwischendurch zurück auf die Eingangspavillons zu schauen.
Die Säulenhalle mit 86 Säulen
Der Hypostylen-Saal war als Markt für die geplante Wohnsiedlung vorgesehen. Heute beeindrucken vor allem die 86 Säulen und die Mosaike an der Decke. Einige äußere Säulen stehen geneigt und verändern dadurch die Wirkung der klassisch inspirierten Architektur.
Die Halle ist zugleich Teil der Konstruktion des darüberliegenden Platzes. Zum Bauwerk gehört ein System, das Regenwasser in eine unterirdische Zisterne leitet. Damit verbinden sich Gestaltung und praktische Nutzung.
Terrasse und Wellenbank
Die Plaça de la Natura ist der große offene Platz über der Säulenhalle. Von hier blickst du über die Eingangspavillons und die Stadt bis zum Meer, sofern die Sichtverhältnisse passen.
Die geschwungene Mosaikbank begrenzt den Platz. An ihrer dekorativen Gestaltung war Josep Maria Jujol beteiligt. Nimm dir neben dem Stadtpanorama auch die Keramikflächen vor: Aus der Nähe erkennst du Muster und einzelne Bruchstücke, die im Gesamtbild kaum auffallen.
Die Eingangspavillons
Die beiden Gebäude an der Carrer d’Olot fallen durch ihre geschwungenen Dächer auf. Sie dienten ursprünglich als Pförtnergebäude und Wohnung des Parkwächters. Das Wohnhaus heißt Casa del Guarda und ist ein anderes Gebäude als das Gaudí-Hausmuseum.
Die Casa del Guarda wird derzeit auf der offiziellen Parkseite als vorübergehend wegen Wartungsarbeiten geschlossen geführt. Plane deshalb zunächst mit einer Außenbesichtigung und prüfe vor deinem Besuch den aktuellen Stand.

Waschfrauen-Portikus und Viadukte
Der Waschfrauen-Portikus, katalanisch Pòrtic de la Bugadera, ist ein steinerner Gang mit geneigten Säulen und einer wellenförmigen Konstruktion. Seinen Namen verdankt er einer Frauenfigur an einer der Stützen.
Die Viadukte zeigen eine weitere Seite der Anlage: Wege werden über Tragkonstruktionen durch das Hanggelände geführt. Die rauen Steinflächen bilden einen deutlichen Gegensatz zu den bunten Mosaiken im zentralen Bereich.

Gärten und Gaudí-Hausmuseum
Für einen längeren Besuch kannst du die Österreichischen Gärten und weitere zugängliche Gartenwege ergänzen. Auch das ehemalige Wohnhaus Gaudís liegt im Park. Es wurde als Musterhaus für das Wohnprojekt errichtet und von Francesc Berenguer entworfen.
Gaudí lebte dort von 1906 bis 1925. Wenn du die Museumsräume besichtigen möchtest, prüfe ausdrücklich, ob der Zugang in deinem Angebot enthalten ist und welche Öffnungsbedingungen gelten. Ein Parkticket sollte nicht automatisch als Eintritt in alle Innenräume verstanden werden.
Beschreibungen und einen ausführlicheren Rundgang findest du unter Sehenswürdigkeiten im Park Güell.
Wie lange dauert der Besuch?
Für die wichtigsten Bauwerke sind ungefähr anderthalb bis zwei Stunden eine brauchbare Orientierung. Mit Pausen, Fotos und einem zusätzlichen Spaziergang empfehlen wir eher zwei bis drei Stunden.
Ein sehr kurzer Besuch kann funktionieren, wenn du dich auf wenige Stationen beschränkst. Für Terrasse, Säulenhalle und Drachenbrunnen solltest du dann jedoch keine langen Fotopausen oder größere Umwege einplanen.
Wenn du einen Museumsbesuch oder die höher gelegenen Wege ergänzen möchtest, brauchst du mehr Spielraum. Die zusätzliche Zeit hängt nicht nur von der Entfernung ab, sondern auch von Steigungen, Temperatur und deinem Gehtempo.
Rechne Anfahrt und Fußweg zum Eingang separat. Unsere Empfehlungen für verschiedene Besuchsarten stehen im Artikel zur Besuchsdauer im Park Güell.
Ein sinnvoller Rundgang für den ersten Besuch
Die Reihenfolge sollte zu deinem Eingang passen. Du musst nicht zuerst zum historischen Haupteingang hinuntergehen, wenn du von einer höher gelegenen Seite kommst.
Start an der Carrer d’Olot
- Betrachte die beiden Eingangspavillons und die Gesamtansicht der Treppe.
- Gehe über die Drachentreppe zur Säulenhalle.
- Besichtige den Hypostylen-Saal einschließlich seiner Deckenmosaike.
- Setze den Rundgang zur Terrasse mit der Wellenbank fort.
- Ergänze den Waschfrauen-Portikus und nach Interesse einen Gartenabschnitt.
Start an der Carretera del Carmel
Von dieser Seite kannst du zunächst die Terrasse und angrenzende Bereiche ansteuern. Anschließend folgen Säulenhalle, Drachentreppe und Eingangspavillons. Richte dich dabei nach der aktuellen Besucherführung.
Plane die oberen Aussichtspunkte als optionale Erweiterung. So bleibt der Besuch auch dann angenehm, wenn es heiß wird oder du früher eine Pause brauchst. Aktuelle Bauarbeiten können einzelne Wegverbindungen unterbrechen.
Anfahrt zum Park Güell
Mit der Metro
Eine häufig genutzte Verbindung ist die Linie L3 bis Lesseps. Von dort veranschlagt die Parkverwaltung ungefähr 20 Minuten Fußweg und empfiehlt den Zugang über Sant Josep de la Muntanya.
Beachte, dass der Weg bergauf führt. Die Metro bringt dich nicht direkt vor das Eingangstor. Mit Gepäck, Kinderwagen oder eingeschränkter Gehfähigkeit solltest du die letzte Strecke besonders berücksichtigen.
Die ebenfalls oft genannte Station Vallcarca ist derzeit nicht unsere erste Empfehlung: In den offiziellen FAQ wird wegen außer Betrieb befindlicher Rolltreppen an der Baixada de la Glòria davon abgeraten.
Mit dem Bus
Die Linien H6 und D40 halten an der Travessera de Dalt. Nach Angaben der Parkverwaltung sind es von dort ungefähr zehn Minuten zu Fuß zu den empfohlenen Zugängen. Auch hier gehört ein Anstieg zur letzten Strecke.
Vergleiche die Verbindung von deiner Unterkunft aus. Eine direkte Busfahrt mit einem passenden Fußweg kann praktischer sein als eine Metroverbindung mit mehreren Umstiegen. Prüfe die aktuelle Route kurz vor der Fahrt.
Mit dem Taxi
Ein Taxi kann sinnvoll sein, wenn du den längeren Aufstieg vermeiden möchtest. An der Carretera del Carmel gibt es einen Taxistand. Nenne dem Fahrer möglichst den konkreten Zugang, den du nutzen möchtest.
Fahrzeit und Preis hängen von deinem Startpunkt und der Verkehrslage ab. Plane deshalb auch bei einer Taxifahrt etwas Puffer vor dem Einlasstermin ein.
Mit dem Auto
Für einen einzelnen Ausflug aus dem Stadtzentrum sind öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi meist unkomplizierter. Wenn du mit dem eigenen Auto anreist, suche vorab ein geeignetes Parkhaus. Die Parkverwaltung nennt unter anderem das BSM-Parkhaus Travessera de Dalt – Park Güell.
Prüfe vor einer Reservierung Einfahrtshöhe, Öffnungszeiten und den tatsächlichen Fußweg zum Eingang. Weitere Hinweise findest du in unserem Artikel über Parken in Barcelona.
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Alle Varianten mit Hinweisen zu den Eingängen stehen unter Anfahrt zum Park Güell.
Wann ist die beste Besuchszeit?
Im Sommer ist ein früher Termin häufig angenehm, weil du einen größeren Teil des Rundgangs vor der stärkeren Tageshitze zurücklegen kannst. Auch ein späterer Termin kann passen, sofern genügend Zeit für deinen geplanten Besuch bleibt.
Ein leerer Park ist zu keiner Uhrzeit garantiert. Gerade die ersten Einlasszeiten werden von vielen Reisenden bewusst gebucht. Am Drachenbrunnen und an der Wellenbank solltest du grundsätzlich mit anderen Besuchern rechnen.
Für Fotos spielen Jahreszeit, Bewölkung und Sonnenstand eine größere Rolle als eine pauschale Empfehlung wie „immer um 17 Uhr“. Wenn du hauptsächlich Mosaikdetails aufnehmen möchtest, kann gleichmäßiges Licht günstiger sein als starke direkte Sonne.
Mehr dazu findest du in unseren Artikeln zur besten Besuchszeit und zu den Fotospots im Park Güell.
Park Güell mit Kindern und bei eingeschränkter Mobilität
Besuch mit Kindern
Die bunten Mosaike, der Drache und die ungewöhnlichen Bauformen bieten Kindern viele Dinge zum Entdecken. Plane trotzdem keinen Rundgang, der nur aus möglichst vielen Stationen besteht. Eine überschaubare Route mit einer Pause ist häufig angenehmer.
Wasser, Sonnenschutz und bequeme Schuhe sind wichtig. Mit Kinderwagen können Treppen und längere Steigungen umständlich sein. Lege den Weg deshalb vorher grob fest und frage bei Bedarf nach einer geeigneten Verbindung.
Weitere Anregungen findest du unter Park Güell mit Kindern.
Barrierefreiheit und Gehschwierigkeiten
Der Park ist wegen seiner Hanglage nicht durchgehend einfach zugänglich. Die Verwaltung empfiehlt für Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Ankunft über die Carretera del Carmel. Das ersetzt jedoch keine individuelle Routenplanung.
Konzentriere dich bei Bedarf auf eine kleinere Auswahl erreichbarer Bereiche und lasse zusätzliche Aufstiege aus. Informiere dich vor dem Besuch über die offiziellen barriereärmeren Routen und mögliche Einschränkungen durch Arbeiten.
Praktische Tipps für den Aufenthalt
- Ticket griffbereit halten: Speichere es so, dass du es am Eingang schnell öffnen kannst.
- Wasser mitnehmen: Besonders in der warmen Jahreszeit solltest du nicht erst nach einer längeren Strecke nach einem Getränk suchen müssen.
- Pausen berücksichtigen: Nutze ausgewiesene Aufenthalts- und Picknickbereiche.
- Toiletten einplanen: Sie befinden sich unter anderem bei den Eingängen Carretera del Carmel und Carrer d’Olot sowie nahe der Plaça de la Natura am Passeig de les Palmeres.
- Bauteile respektieren: Steige für Fotos nicht auf Mosaike, Geländer oder die Rückenlehne der Wellenbank.
- Wegeführung beachten: Gesperrte Abschnitte können Umwege erforderlich machen.
Hunde dürfen nur unter bestimmten Bedingungen mitgebracht werden und sind von mehreren Hauptattraktionen ausgeschlossen. Wenn du mit Hund reist, lies vor der Planung unseren Artikel Park Güell mit Hund.
Private Erinnerungsfotos gehören für viele Besucher zum Rundgang. Für größere oder kommerzielle Aufnahmen gelten zusätzliche Anforderungen. Näheres steht unter Fotografieren im Park Güell.
Woher kommt der Name Park Güell?
Der Name erinnert an Eusebi Güell, den Unternehmer und Auftraggeber des Projekts. Er beauftragte Antoni Gaudí mit der Gestaltung einer Wohnanlage für wohlhabende Familien. Die englische Schreibweise „Park“ verweist auf die britischen Wohn- und Gartenanlagen, an denen sich die Idee orientierte.
Die korrekte Namensschreibung lautet Park Güell. Im Internet wird häufig auch nach „Park Guell“ ohne Punkte über dem u gesucht. Gemeint ist dieselbe Anlage.
Die Bauarbeiten begannen 1900. Das Wohnprojekt fand jedoch nicht genügend Käufer; 1914 wurden die Arbeiten eingestellt. Nach dem Tod Güells kaufte die Stadt das Gelände 1922. Seit 1926 ist es ein öffentlicher Park, seit 1984 gehört es zum UNESCO-Welterbe.
Den ausführlichen Hintergrund findest du unter Park Güell: Geschichte und Architektur. Ergänzende Einzelheiten stehen in unseren zehn Fakten über den Park Güell.
Hotelwahl und Kombination mit anderen Sehenswürdigkeiten
Du musst nicht direkt neben dem Park übernachten, um ihn gut besuchen zu können. Für einen Städtetrip ist oft eine Unterkunft sinnvoller, von der aus mehrere geplante Ziele bequem erreichbar sind. Berücksichtige neben der Entfernung zur Haltestelle auch Steigungen und Umstiege.
Nach dem Parkbesuch bietet sich eine Pause in Gràcia an. Auch die Sagrada Família lässt sich am selben Tag besichtigen. Plane zwischen den beiden festen Terminen genügend Zeit für Transfer und Essen ein.
Wenn du an mehreren Tagen viel mit Metro und Bus fahren möchtest, kannst du eine Mehrtageskarte mit anderen Ticketmöglichkeiten vergleichen. Achte darauf, welche Verkehrsmittel und Strecken im konkreten Produkt enthalten sind.
Mehrtageskarte für den Nahverkehr in Barcelona ansehen
Häufige Fragen zum Park Güell Barcelona
Lohnt sich der Park Güell?
Der Besuch lohnt sich besonders, wenn du Gaudís Architektur, Mosaike und Aussichtspunkte kennenlernen möchtest. Plane ausreichend Zeit ein und erwarte an den Hauptattraktionen einen gut besuchten Ort. Für einen ausschließlich ruhigen Spaziergang ist eine weniger bekannte Grünanlage eher geeignet.
Kann ich spontan ohne Buchung zum Park fahren?
Davon raten wir ab. Prüfe zuerst online, ob ein passendes Zeitfenster verfügbar ist. Eine Anfahrt ohne gesicherten Eintritt kann zu einem unnötigen Weg führen.
Ist die Monumentalzone ein eigener Park?
Nein. Der Begriff bezeichnet den Bereich mit den bekanntesten Bauwerken. Er begegnet dir weiterhin in vielen Beschreibungen, sollte aber nicht mit einem separaten aktuellen Ticketmodell verwechselt werden. Mehr dazu unter Monumentalzone im Park Güell.
Kann man den Park bei Regen besuchen?
Der Rundgang findet überwiegend im Freien statt. Einige Bauwerke bieten stellenweise Schutz, ersetzen aber kein wetterfestes Ausflugsziel. Passe deine Route an und sei auf nassen Wegen und Treppen vorsichtig.
Reicht eine Stunde?
Für einen kurzen Eindruck der Hauptattraktionen kann eine Stunde reichen. Entspannter sind mindestens zwei Stunden. Wer zusätzlich Gartenwege, Details und Aussichtspunkte sehen möchte, sollte eher drei Stunden einplanen.
Gibt es weniger bekannte Bereiche?
Ja, beispielsweise kleinere Details am Waschfrauen-Portikus, Gartenabschnitte und einzelne Viadukte. Hinweise für einen abwechslungsreicheren Rundgang findest du in unseren Park Güell Geheimtipps.
Unsere Empfehlung für deinen Besuch
Buche zuerst einen passenden Einlasstermin und plane anschließend die Anfahrt zum konkreten Eingang. Für den ersten Besuch empfehlen wir Drachenbrunnen, Säulenhalle, Terrasse und Waschfrauen-Portikus. Mit zwei bis drei Stunden bleibt außerdem Zeit für Fotos und eine Pause.
Zusätzliche Aussichtspunkte und einen Museumsbesuch kannst du nach Interesse ergänzen. Ein flexibler Rundgang ist angenehmer als eine zu lange Liste von Stationen, besonders bei Hitze oder eingeschränkter Gehfähigkeit.
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